tripper

Tripper – Symptome, Übertragung, Behandlung und Prävention

Eine der bekanntesten sexuell übertragbaren Krankheiten auf der Welt ist der Tripper, fachlich auch Gonorrhoe. Die Krankheit hat einen bakteriellen Charakter und betrifft junge Männer und Frauen im Alter bis 25 Jahren. Zu typischen Kennzeichen gehört das Auftauchen einer eitrigen Schleimhautentzündung in Geschlechtsorganen, aber auch zum Beispiel im Mund und Hals. Bei dem Mann offenbart es sich vor allem am Penis.

Der eitrige Charakter macht aus Tripper eine äußerst unangenehme Krankheit, und das nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen, wo auch die Scheide betroffen wird. Die Krankheit geht nur durch Geschlechtsverkehr zu übertragen, und während der Geburt, von der Mutter auf das Kind, also nicht auf eine andere Art und Weise, zum Beispiel durch Salivation.

Da die Krankheit hauptsächlich bei der jüngeren Population auftaucht, die Informationen auch im Internet sucht, habe ich mich entschlossen, der Tripper diesen Artikel zu widmen. Ich werde mich auch mit einigen gefährlichen Mythen über heimische Therapie, aber auch mit den Fachinformationen zum Thema Inkubationszeit, in diesem Artikel befassen.

Inhalt

1. Was ist Tripper
2. Tripper und ihre Symptome und Zeichen
3. Ursachen, Risiko-Faktoren und Übertragung
4. Verlauf, Phasen und Entwicklungsstadien
5. Die Diagnose
6. Die Lösung und Therapie
7. Häufige Fragen
8. Wie funktionieren die Medikamente für Gonorrhoe
9. Die Prävention

Was ist Tripper

Was bedeutet, Tripper? Diese Geschlechtskrankheit wurde nach dem eitrigen Ausfluss aus dem Penis bei Männern und der Scheide bei Frauen benannt. Es geht um einer der vier häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten weltweit. In letzter Zeit hat die Krankheit einen steigenden Charakter auch bei uns.

Tripper, auch die Gonorrhoe ist eine Infektionskrankheit, verursacht durch die Bakterie Neisseria gonorrhoeae.
Es geht um eine Krankheit, die sich durch den typischen Ausfluss aus dem Geschlechts- und Exkretions-Organ kennzeichnet, später betrifft sie auch den Hals, Mund und auch Anus.
Am häufigsten steckt man sich durch oralen, vaginalen und analen Verkehr an.

Die Krankheit, überträgt sich primär durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Eine andere Űbertragungsart, zum Beispiel durch Berührung, ist selten. Es kann jedoch die Übertragung von der Mutter auf den Neugeborenen während der Geburt vorkommen. Mit Gonorrhoe verbindet man auch das Risiko eine HIV-Virus-Ansteckung, also wird bei Menschen mit dieser Krankheit präventiv auch AIDS-Test durchgeführt.
Der Übertragung- und Entwicklung-Mechanismus von Gonorrhoe verläuft folgenderweise:

Die Bakterie von Tripper dringt in den Körper mittels Geschlechtsverkehr ein, wann sie durch Schleimhaut im Mund oder Geschlechtsorganen in den Organismus gelangt.
Die erste infizierte Stelle ist häufiger Weise durch Epithelium der Urethra oder Epithel des Gebärmutterhalses, wobei gerade in diesen Organen eine eitrige Entzündung entsteht.

Später, verbreitet sich die Infektion weiter, die eitrige Entzündung schiftet in den Enddarm und ebenfalls in den Hals.

Falls keine Behandlung der Gonorrhoe erfolgt, schreitet die Entzündung in weitere Organe im Geschlechtsapparat fort, bei den Frauen in die Eileiter und bei Männern in die Hoden, was auch eine Unfruchtbarkeit zu Folge haben kann.

Die Krankheit selbst, hat keine besonders lange Inkubationszeit, sie kann jedoch eine bestimmte Zeit ohne sichtbare Symptome verlaufen. Sie kann sogar bei den Frauen auch eine asymptomische Form der Inkubation verursachen, was in den meisten Fällen passiert. Der beste Schutz ist daher eine physische Antikonzeption.

INKUBATIONSZEIT
Sollte es sich um eine Zeit, von der Infizierung durch die Bakterie bis hin zu primären Symptomen, verbunden mit eitriger Entzündung, handeln, ist in diesem Fall die Inkubationszeit bei Frauen und Männern unterschiedlich. Bei den Männern taucht der erste eitrige Ausfluss aus dem Penis in 90 % Fällen innerhalb von 5 Tagen, bei den Frauen kann es wesentlich länger dauern, auch 2 Wochen. Der Durchschnitt ist 2 bis 14 Tagen.

Tripper und ihre Symptome und Zeichen

Zu den bekanntesten Symptomen gehört der eitrige Ausfluss. Dieser taucht erstmals auf der Schleimhaut des Infektionseintritts, was häufig die Geschlechtsorgane sind. Der Ausfluss ist mit der Entzündung verbunden, die an gegebener Stelle gerade eine bakterielle Infektion bildet. Nach Geschlecht kann sich der Eintritt von Symptomen etwas unterscheiden, obwohl die Infektion immer als erstes die Geschlechtsorgane anfällt.

Falls es sich um die Symptome bei Männern und Frauen handelt, hier sind die häufigsten Unterschiede:

Zwischen die häufigsten Symptome bei den Frauen gehört der eitrige vaginale Ausfluss, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Bluten außerhalb der Menstruation und die Entzündung der Gebärmutter oder Eileiter.
Beim Befall der Gebärmutter, entsteht eine Entzündung und Juckreiz oder Ausfluss aus dem Anus.

Zwischen die üblichen Symptome bei den Männern gehört der eitriger Ausfluss aus der Urethra, Brennen und Schmerz beim Urinieren, häufiges Urinieren und im Falle des Infektionsfortlaufs empfindliche und schmerzhafte Hoden.

Fast die Hälfte der Frauen kann sich mit Gonorrhoe auch ohne Symptome und Anzeichen anstecken. Falls die Infektion das Auge anfällt, offenbart es sich mit einer Bindehautentzündung, einem eitrigem Ausfluss aus dem Auge, Augenempfindlichkeit und bei Unbehandlung der Entzündung mit Blindheit.

Fast die Hälfte der Frauen kann sich mit Gonorrhoe auch ohne Symptome und Anzeichen anstecken. Falls die Infektion das Auge anfällt, offenbart es sich mit einer Bindehautentzündung, einem eitrigem Ausfluss aus dem Auge, Augenempfindlichkeit und bei Unbehandlung der Entzündung mit Blindheit.

Ursachen, Risikofaktoren und Übertragung

Tripper gehört zu den sexuell übertragbaren Krankheiten, verursacht durch bakterielle Infektion. Die Bakterie gelang in den Organismus am häufigsten beim Geschlechtsverkehr, wobei dies nicht der einzige mögliche Weg ist. Außerdem existieren auch einige Risikofaktoren für die Entstehung einer Infektion.

Das hier sind die Ursachen, Übertragung und Faktoren, verbunden mit Tripper:

Die bakterielle Infektion Neisseria gonorrhoeae: Hinter Tripper steht die Bakterie Neisseria gonorrhoeae, genannt auch Gonokokkus. Es geht um einen gramnegativen Diplokokkus, der Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt wurde. Diese Bakterie kommt nicht in freier Natur vor, es geht um eine aerobe Bakterie, die auf äußere Umgebung empfindlich ist. Die einzige Quelle der Infektion kann daher nur der Mensch sein.

Die Übertragung durch Geschlechtsverkehr: Die häufigste Art der Übertragung ist eindeutig Geschlechtsverkehr zwischen den schon angesteckten Menschen und bisher unangesteckten Partner. Gonorrhoe überträgt sich durch alle Geschlechtsverkehrarten, ob es sich nun um den klassischen vaginalen Verkehr in die Scheide oder analen oder oralen Sex handelt. Nach der Űbertragungsart kommt es dann an gegebener Stelle zu einem Ausfluss.

Die Übertragung durch Berührung: Eine äußerst seltene Art der Infektionsübertragung ist die Übertragung durch kontaminierte Gegenstände. Es kann sich um feuchte Handtücher, Unterwäsche oder eine Berührung der kontaminierten Finger direkt an der Schleimhaut der Bindehaut handeln. Falls es sich um eine direkte Berührung handelt, überträgt sich auf diese Weise Gonorrhoe häufig nur von der Mutter auf das Kind während der Geburt.

Die Übertragung von der Mutter auf das Kind während der Geburt: Bei den Neugeborenen kann Gonorrhoe als die Űbertragungsfolge während der Geburt vorkommen. Bei uns kommt solche Übertragung nicht vor, und das aus dem Grund, weil die Frau schon während der Schwangerschaft auf die Anwesenheit der Bakterie Gonokokkus getestet wird, und im Falle einer positiven Befundes, sind dem Neugeborenen präventiv Augentropfen verabreicht.

Der Verlauf, Phasen und Entwicklungsstadien

Der Tripper verläuft schrittweise, ihre Symptome offenbaren sich erstmals auf der Stelle des Infektionseintritts in den Körper, wobei sie sich schrittweise, falls keine oder sogar falsche Behandlung vorkommt, in die weiteren Organe ausbreitet. Nach der Infektionsverbreitung ändert sich dann auch das klinischer Bild.

Die einzelnen Phasen und Stadien können sich mäßig nach dem Geschlecht unterscheiden:

Der Verlauf von Gonorrhoe bei dem Mann: Als Erstes verspürt der Mann Brennen in der Urethra. Später gesellt sich eine Schleimhautentzündung der äußeren Urethra-Öffnung zu und die Reaktion auf diese Entzündung ist ein Eiterfluss aus ihr. Anfangs an ist die Infektion nur im vorderen Teil der Urethra und der Ausfluss hat die Form eines Milchschleims. Ein paar Tage später ändern er sich auf einen gelbgrünen Ausfluss.

Falls die Infektion unbehandelt bleibt, rückt sie in den Hinterteil und später in die Vorsteherdrüse, Nebenhoden und Hoden. Nach etwa drei Wochen tauchen Komplikationen auf in Form einer Nebenhodenentzündung, Prostata-Entzündung und Entzündung der Urethra. Sollte auch in diesem Fall Gonorrhoe unbehandelt bleiben, gelangt sie in eine chronische Form.

Der Verlauf von Gonorrhoe bei einer Frau: Bei den Frauen, kann der verlauf entweder asymptomisch oder symptomisch verlaufen. Falls irgendwelche Anzeichen auftauchen, fällt die Infektion erstmals häufig nur die Gebärorgane, der Befall der Urethra kommt selten vor. Es kommt zu einem eitrigen Ausfluss aus dem Gebärmutterhals, falls auch die Urethra betroffen wird, kommen Schmerzen und Brennen vor.

Weiter verbreitet sich die Infektion auf die Schleimhaut der Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke. Diese Komplikationen begleiten auch Bauch- und Kreuzschmerzen, manchmal auch Fieber. Falls diese Probleme nicht behandelt werden, gelangt Gonorrhoe in ein chronisches Stadium, wann es zum Rückzug dieser Symptome kommen kann. Das Schlimmste ist, dass viele Frauen denken, dass sie geheilt sind.

Die Diagnose

Die Grundlage einer Therapie und Bestätigung der Gonorrhoe ist die Kombination von Beobachtung der äußeren Symptome zusammen mit mikrobiologischen und kultivativen Untersuchungen des eitrigen Sekrets. Eine rechtzeitige Diagnose bedeutet fast immer eine problemlose Heilung ohne dauerhafte Folgen, wie zum Beispiel die Verengung der Urethra oder sogar Unfruchtbarkeit.

Der Diagnosenprozess ist folgend:

Anamnese – die Grundlage und erster Teil der Diagnose ist die Ermittlung von Risikofaktoren, man ermittelt die Anwesenheit von Symptomen und ihre Intensität, man führt eine physiologische Untersuchung aus.
Abstriche – Aufgrund des ursprünglichen Verdachts nimmt man dann Abstriche aus der Urethra, Hals, rektalen Öffnung oder Gebärmutterhals, um eine Testprobe zu bekommen.

Serologischer Test – zur Diagnose gehören auch serologische Untersuchungen, man ermittelt die Anwesenheit der Antikörper und das vor allem im Falle eines Verdachts auf chronische Gonorrhoe
Weitere Labortests – zur Bestätigung der Diagnose werden auch ELISA Tests, DNA-Diagnostik PCR, direkte Immunfluoreszenz und Ermittlung von Ligasen-Reaktion durchgeführt

Der Bestandteil der Diagnose und Therapie ist auch die differentiale Diagnostik. Ihr Ziel ist es, Gonokokkus negative Entzündungen zu unterscheiden. Gleichzeitig werden zusammen mit den Tests auf Gonorrhoe auch Tests auf AIDS durchgeführt, da eine Gonorrhoe-Infektion die Schleimhaut beschädigt und das Risiko einer HIV-Infektion erhöht.

Die Lösung und Therapie

Da Gonorrhoe eine bakterielle Krankheit ist, ist es vom Vorteil, dass man für die Therapie verfügbare Antibiotika benutzt. Außer der primären pharmakologischen Form werden im Bedarfsfall auch Hospitalisierung oder Regime-Maßnahmen genutzt. Die Therapie indiziert der Arzt nach aktuellem Gesundheitszustand.

Wie behandelt man Gonorrhoe? Hier sind die am meisten gebrauchten Arten und Methoden:
Antibiotika
Die Grundlage einer Gonorrhoe-Therapie sind Antibiotika. Man schreibt 1 Penizillin Dosis vor, im Falle einer Allergie oder Resistenz werden neue Generationen von Antibiotika benutzt. Es geht vor allem um Arzneimittel des Typs Cephalosporine kombiniert mit Azithromycin. Am häufigsten werden die Antibiotika ambulant verabreicht. Verheilt müssen auch die Partner sein, und das im Zeitraum von 60 Tagen.

Hospitalisierung
Im Falle des Befalls von mehreren Organen des Geschlechtsapparates kann aufgrund der Indizierung des Arztes eine Hospitalisierung in der Infektionsabteilung erforderlich sein. In den meisten Fällen ist das jedoch nicht notwendig, das betrifft nur wirklich ernste Fälle, bei den Frauen sind es Probleme mit den Eierstöcken und Eileitern, wann eine Unfruchtbarkeit droht. Geltend gemacht wird auch Stillstand im Bett und Unterstützungstherapie.

Ambulante Therapie und Regime-Maßnahmen
Falls keine Hospitalisierung erforderlich ist, wird die Behandlung auf ambulante Form ausgeführt. Nach der Verabreichung der Antibiotika werden in der Ambulanz Kontrolltests durchgeführt, normalerweise innerhalb von 4 Monaten ab der Verheilung. Der Therapiebestandteil sind auch Regime-Maßnahmen, vor allem sexuelle Zurückhaltung, kein Alkoholkonsum, intime Hygiene und mehr Erholung von der Belastung.

Häufige Fragen zu Tripper

Tripper gehört auch in Deutschland zu sehr verbreiteten Krankheiten, obwohl es keine extreme Menge ist. Diese Krankheit fesselt jedoch die Aufmerksamkeit und deshalb wird sie oft auch auf Internetforen diskutiert. Hier sind die häufigsten Abfragen und Fragen:

Existiert eine heimische Behandlung von Tripper?
Nein, es existiert keine heimische Behandlung. In heimischen Bedingungen ohne fachliche ärztliche Indizierung des Gebrauchs von Antibiotika ist keine völlige und richtige Verheilung der Krankheit möglich, und daher kann sie weiter fortschreiten. Dadurch droht eine ernste Bedrohung ihrer Gesundheit.

Sollte keine richtige Verheilung dieser Krankheit erfolgen, wie seht der weiterer Prozess aus?
Aus der Infektionsstelle, also normalerweise dem Geschlechtsapparat, gelangt die bakterielle Infektion bei unzureichender Verheilung weiter in den Organismus. Es entstehen Entzündungen wie zum Beispiel der Prostata, des Herzen oder von Gelenken. Zwischen übliche Komplikationen gehört auch die Muskel-Sehnen-Entzündung und Aussaat von Ausschlägen.

Wie hoch sind die Risiken während der Schwangerschaft im Falle, dass die Frau an Gonorrhoe leidet?
Während der Schwangerschaft droht den Frauen ein hohes Risiko der Entstehung der sgn. Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter, wann die Entwicklung des Fötus außerhalb der Gebärmutter verläuft. Außerdem ist ein häufiges Problem die Infektion des Frucht-Wassers, sein vorzeitiges Abfluss und es besteht ein höheres Risiko einer vorzeitigen Geburt oder Fehlgeburt.

Ist bei Gonorrhoe eine Hospitalisierung erforderlich, falls ja, wann?
Obwohl die Therapie auch auf eine ambulante Art verlaufen kann, wird manchmal eine Hospitalisierung gefragt. Die ist häufiger Weise bei Frauen notwendig im Falle, wenn sich die Infektion auch in die Eileiter oder Eierstöcke verbreitet. Dann ist die Hospitalisierung auch wegen der Verabreichung der Antibiotika direkt in die Ader notwendig.

Kann man sich gegen Gonorrhoe beimpfen lassen? Existiert irgendwelche Immunisation?
Leider nicht, eine Impfung gegen Gonorrhoe ist nicht möglich. Ebenfalls gilt nicht, dass der Mensch nach der Bewältigung der Infektion in der Zukunft gegen eine erneute Ansteckung immun ist, also entsteht keine andere Immunisierung in dem Imunitätssystem selbst. Der beste Schutz ist daher eine Prävention.

Wie funktionieren die Medikamente für Gonorrhoe

In Bezug darauf, dass Gonorrhoe eine durch Gonokokkus Neisseria gonorrhoeae verursachte bakterielle Infektion ist, basiert die Therapie auf der Verabreichung von Antibiotika. Oftmals wird die Behandlung auf ambulante Art gelöst, wobei die Form und der Typ vom Testen und der Ermittlung der Empfindlichkeit der Bakterie abhängen.

Die häufigste Behandlungsart ist folgende:

Das Medikament erster Wahl sind Cephalosporine- oder Penizillin-basierte Antibiotika, die Behandlung erfolgt meistens einmalig, wobei im Falle einer Resistenz Cephalosporine der dritten Generation benutzt wird.
Im Falle einer gleichzeitigen Chlamydia-Infektion schreibt man eine Antibiotika-Kombination vor, zum Beispiel bekanntes Doxycyclin oder Azithromycin heilen beide Krankheiten. Sollte der Test eine Resistenz auf übliche Formen einer antibiotischen Therapie nachweisen, oder im Falle einer allergischen Reaktion, werden Fluorochinolone, einmalig Spectinomycin, Tetrazykline oder die neuesten Makrolide eingesetzt.

Prävention

Da sich Tripper am häufigsten zwischen jungen Menschen überträgt, betont man am meisten sicheren Sex mit der Verwendung einer Barriere-Antikonzeption. Da die Inkubationszeit auch einige Tagen oder Wochen beträgt, besteht bei extremem Wechsel von Partnern keine Chance, um 100% den infizierten Menschen zu erkennen. Gegen Tripper kann man sich nicht impfen lassen.

Die Prävention muss daher folgende Formen umfassen:

Kondome– gegen Syphilis entdeckte man noch keine bessere Prävention beim Geschlechtsverkehr, wie das klassische Kondom für Männer, was ein physischer Schutz gegen Übertragung.

Wechsel von Partnern – außer sicherem Sex empfehle ich Nüchternheit bei neuen Bekanntschaften, eine sexuelle Zurückhaltung in denen ersten Tagen kann nicht schaden.

Test während der Schwangerschaft – ein verantwortlicher Zugang ist auch die Absolvierung des Tests auf die Anwesenheit der Bakterie Neisseria gonorrhoeae, die Gonorrhoe bei der Mutter schon während der Gravitität verursacht.

Augenmedikamente – eine Prävention bei den Neugeborenen bei dem Verdacht auf Gonorrhoe bei der schwangeren Mutter ist die Applizierung von spezifischen Augenmedikamenten sofort nach der Geburt.

Im Falle auch des kleinsten Verdachtes auf die Infizierung durch Gonorrhoe, empfehle ich besser einen Besuch beim Arzt wegen der Diagnose. Gonorrhoe ist eine besonders unangenehme und schmerzhafte Krankheit, die jedoch gut zu behandeln geht, und das auch im Falle resistenter Formen.

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Syphilis

Syphilis – Symptome, Übertragung, Behandlung und Prävention

Syphilis, oder auch als Lues genannt, ist eine der bekanntesten Geschlechtskrankheiten. Manchmal spricht man über eine Krankheit der Berühmten, da unter dieser Krankheit bekannte Herrscher, Maler, Künstler oder Adlige litten. Zumal es in der Vergangenheit nur wenige Krankheiten gab, die eine sehr akute Form und schnellen Ablauf hatten, heutzutage sind sie eher chronisch mit mehreren Phasen.

Gleichzeitig sind im Umlauf unterschiedliche Mythen und Spekulationen über diese Krankheit. Man kann sich dann nicht wundern, dass Männer, sowie Frauen, Fragen stellen, wie etwa, ob die Übertragung der Krankheit mit einer einfachen Berührung zustande kommen kann oder ob eine Heimbehandlung möglich ist. Ich habe mich deshalb entschieden diese Krankheit detaillierter anzuschauen und sie möglichst detailtreu zu beschreiben.

In den folgenden Zeilen schauen wir uns im Detail nicht nur die bekanntesten Auswirkungen in Form von einem Geschwür oder Ausschlag an, aber auch darauf, wie lange die Inkubationszeit dauert, wie die Ausbreitung von Syphilis in Deutschland aussieht, ob sie bei Kindern vorkommen kann und welche Behandlungsarten und Mittel die Kur dieser Geschlechtskrankheit umfasst.

Inhalt

1. Was ist Syphilis?
2. Syphilis – die Symptome und Auswirkungen
3. Ursachen, Risikofaktoren und Übertragung von Syphilis
4. Verlauf, Phasen und Entwicklungsstadien von Syphilis
5. Diagnose Syphilis
6. Die Lösung und Behandlung von Syphilis
7. Häufige Fragen über Syphilis
8. Wie wirken die Arzneimittel gegen Syphilis?
9. Prävention von Syphilis

Was ist Syphilis?

Syphilis ist eine Krankheit, die von Bakterien verursacht wird, welche normalerweise durch einen Geschlechtsverkehr übertragen wird. Es handelt sich um eine chronische Krankheit, die in mehreren Phasen verläuft, wobei sie weltweit vorkommen kann. Am meisten leiden junge Menschen, die viele Sexpartner haben.
Syphilis ist eine Infektionskrankheit, die durch die Bakterie Treponema pallidum verursacht wird
Diese Krankheit wirkt sich normalerweise durch ein hartes Geschwür an der Stelle der allerersten Infektion aus, nachdem kommen diese Geschwüre auf der Haut und der Schleimhaut vor, die Krankheit breitet sich danach im ganzen Körper aus.

Man kann sich durch vaginalen, oralen oder analen Verkehr anstecken
Darüber hinaus überträgt sich die Krankheit in erster Linie wegen ungeschützten sexualen Kontakts, durchaus möglich ist die Übertragung von der Mutter auf das Kind, ausnahmsweise auch wegen einer Berührung eines kontaminierten Gegenstands. Zu den Risikogruppen gehören Drogensüchtige und Personen mit HIV. Die Krankheit erfasst die Geschlechtsorgane, das Gehirn, das Rückenmark, das Herz, die Haut, die Knochen und Blutgefäße.

Falls es um den Mechanismus der Auswirkung von Syphilis geht, dieser ist folgend:
– die Bakterie der Syphilis gelingt in den Körper durch die Haut oder Schleimhaut, wobei es bei einem Geschlechtsverkehr unabhängig von dem Charakter passiert
– falls es um die Übertragung über einen Kontakt mit einem kontaminierten Gegenstand geht, gelingt die Bakterie in den Körper nur durch eine Haut- oder Schleimhautschädigung, z.B. bei einer Verletzung
– sobald die Bakterie in den Körper gelingt, zielt sie in den nächstgelegenen Lymphknoten und mittel des Bluts breitet sie sich weiter aus, wobei sie selbst die Blutgefäße beschädigt
– im Falle einer Nichtbehandlung breiten sich die Bakterien auch außerhalb des Blutkreislaufes aus, meistens in die Haut, die Knochen und in den Schlussphasen in das Nervensystem
Die Krankheit ist dadurch sehr gefährlich, da sie bis in das latente Stadium nur minimale Symptome zeigt. Von Syphilis kann sich jeder anstecken, wer öfters mal ungeschützten Sex mit neuen Partnern hat. Der zuverlässigste Schutz ist ein mechanisches Verhütungsmittel, also das Kondom.

Die Inkubationszeit
Die Inkubationszeit von Syphilis, also die Zeit von der Infizierung und dem Infektionsausbruch im Organismus bis zur Auswirkung erster Symptome, ist sehr unterschiedlich. Die kürzesten erfassten Fälle dauerten nur 9 Tage, aber man hat auch ein umgekehrtes Extrem erlebt, und zwar 90 Tage. Im Durchschnitt gibt man etwa 3 Wochen (also 21 Tage) an.

Syphilis – die Symptome und Auswirkungen

Das bekannteste Anzeichen von Syphilis ist ein hartes Geschwür, und zwar an der Stelle des Infektionseintritts. Nach einer Weile verbreitet sich die Krankheit in den ganzen Körper, so dass sich der Ausschlag auf der Schleimhaut im Mund zeigt, aber auch auf der Haut. Die frühe Phase der Erkrankung wechselt zur symptomlosen Periode, so dass man glaubt, dass die Infektion vorbei sei.

Aber im Gegenteil. Es können sogar weitere Symptome auftreten, besonders:
– Vergrößerung der Lymphknoten und deren schmerzlose Schwellung auf mehreren Stellen
– deutliche rötliche Infektionsflecken in der Mundhöhle, die Angina vortäuschen
– auf der Haut treten starre, flache, sanfte, nässende und stinkende Pickel auf
– in manchen Fällen kommen auch weniger konkrete Auswirkungen vor, wie etwa Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Blässe, Muskel-, Knochen und Kopfschmerzen

Im Falle der Nichtbehandlung von Syphilis breitet es sich in alle Körperteile aus, so dass es zu einer Systemkrankheit wird. Sie steckt nicht nur die Haut und Schleimhaut an, sondern auch das Herz, Knochen, das Gehirn und das Rückenmark an. Im letzten Stadium geht sie in eine progressive Lähmung über, die sich auf der mentalen Gesundheit auswirkt.

Ursachen, Risikofaktoren und Übertragung von Syphilis

Syphilis ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die durch eine bakterielle Infektion verursacht wird. Das heißt, dass die Ursache eine Übertragung der Bakterie ist, meistens durch Geschlechtsverkehr. Doch es ist nicht die einzige Form, wie man sich von dieser Krankheit anstecken kann, es gibt auch weitere Risikofaktoren.

Hier sind die Ursachen, die Übertragungsarten, und Faktoren, die man in Bezug auf Syphilis finden kann:
– bakterielle Infektion Treponema pallidum: Es geht um eine anaerobe Bakterie, die vor 100 Jahren entdeckt und identifiziert wurde. Die faserige Bakterie gehört zu den sog. Spirochäten und der Mensch ist der einzige Wirt in der Natur. Diese Bakterie ist auf die Umgebungsbedingungen empfindlich, so dass sie außerhalb des menschlichen Körpers schnell vergeht.

– Übertragung durch Geschlechtsverkehr: Die erste Übertragungsart und eigentlich ein Risikofaktor ist ein ungeschützter Verkehr. So kann sich die Bakterie leicht von einem angesteckten auf einen nicht infizierten Menschen übertragen. In den Organismus gelingt sie durch die Geschlechtsorgane, bzw. nicht nur durch vaginalen, aber auch durch oralen und analen Verkehr.

– Übertragung über Berührung: Die Übertragung über kontaminierte Gegenstände. Diese Übertragung ist seltener deswegen, weil die Bakterie außerhalb vom menschlichen Organismus nur weniger Stunden überlebt und deshalb vergeht sie meistens früher als dass sich der Mensch anstecken kann. Die häufigste Infektion gelingt in den Organismus mittels kleiner Hautverletzungen.

– Übertragung von Mutter auf Kind: Die dritthäufigste Infektionsübertragung ist die Übertragung von der Mutter auf das Kind über die Plazenta. Je nachdem, in welchem Stadium die Krankheit im Körper der Mutter anwesend war und wie sehr ihr Organismus infiziert war, verursacht die Bakterie dem Fötus unterschiedliche Schädigungen, in grenzwertigen Fällen sogar Tod.

Verlauf, Phasen und Entwicklungsstadien von Syphilis

Die Krankheit läuft bei den Menschen meistens schrittweise und in mehreren Stadien ab. Je schneller man es mitbekommt, desto besser, zum letzten Stadium kommt es im Falle einer Nichtbehandlung zu einem gesamten Zusammenbruch des Organismus. Eine nicht behandelte Krankheit führt im schlimmsten Falle zum Tod.

Syphilis hat diese folgenden 4 Phasen:

– primäres Stadium: Zu diesem kommt es im Durchschnitt innerhalb von drei Wochen seit der Infektion und normalerweise wirkt es sich durch ein hartes Geschwür an der Stelle des Infektionseintritts aus. Am häufigsten kommt dieses Geschwür auf den Geschlechtsorganen oder in der Mundhöhle vor, oder auf der Schleimhaut oder Lippen. Früher oder später kommt es zu Hautrötungen und schmerzlosen Schwellung der Lymphknoten.

– sekundäres Stadium: Später verschwindet das Geschwür und es kommt zum zweiten Stadium, welches sich innerhalb der nächsten zwei Jahre seit den ersten Symptomen zeigt. Es kommt zur Ausbreitung der Infektion über den Blutkreislauf in den Körper, es tauchen rötliche Geschwüre auf der Haut auf, manchmal mit Schuppen bedeckt. Danach kommt es zu Haarausfall im Gesicht, besonders Augenbrauen und bei Männern der Bart.

– tertiäres Stadium: Dieses nennt man nicht-ansteckendes, welches auch nach einigen Jahren auftreten kann. Während dieser Phase kommt es zu Hautauswirkungen, wie etwa unterschiedliche Beulen, dazu kommen neurologische Auswirkungen, es fangen chronische Entzündungen und Infektion der Nieren, der Motorik, der Augen, der Leber, besonders des Gehirns und des zentralen Nervensystems an.

– quartäres Stadium: Die letzte Phase tritt bei der Nichtbehandlung dieser Krankheit von 10 bis 20 Jahren ein, bei jedem ist es sehr individuell. Bei diesem Stadium treten in dem Nervensystem und im Gehirn degenerative Änderungen auf – Lähmung, das Verschwinden von Reflexen und mentale Probleme auf dem Niveau einer Demenzerkrankung. Zum Schluss dieses Stadiums kommt es zum Tod.

Diagnose Syphilis

Der erste Verdacht auf Syphilis ist aufgrund des Vorkommens von äußerlichen Auswirkungen und Symptome. Doch nur aufgrund eines Vorkommens eines Geschwürs oder eines anderen typischen Symptoms kann man nicht zu 100% die Diagnose stellen, so muss man sich weiteren Tests und Untersuchungen unterziehen. Die Diagnose unterteilt sich in direkte und indirekte, im Prinzip verwendet man mehrere Diagnosetests- und Untersuchungen.

Der häufigste Verlauf ist folgend:

Vorgeschichte – die Diagnosegrundlage ist die Vorgeschichte und das klinische Erscheinungsbild, aufgrundessen man das Vorkommen von äußerlichen Symptomen überprüften kann, sowie die Behinderung der Hirnnerven und der Pupillenzustand.
serologischer Test – im Rahmen einer indirekten Diagnose unterzieht man sich serologischen Untersuchungen, sowie nicht-treponemischen und treponemischen Tests oder man überprüft das Vorkommen von spezifischen IgC-Stoffen
Labortests – im Rahmen einer direkten Diagnose führt man mikroskopische Untersuchungen und Laboruntersuchungen durch, sowie eine Feststellung des direkten IF Antigen
weitere Untersuchungen – neben den genannten Tests macht man auch Untersuchungen der Rückenmarksflüssigkeit, Tests auf die Ausschließung von Neurosyphilis und des Indexes TPHA

Im primären Stadium führt man dermantovenerologische Untersuchungen und mikroskopische Tests aus dem Gewebe durch, welches man vom harten Geschwür entnimmt, der zu den häufigsten Symptomen gehört. Weitere spezifische Tests werden in weiteren Erkrankungsphasen in hochspezialisierten Labors durchgeführt.

Zeitbeschränkung der Untersuchungen
Die Untersuchung auf das Vorkommen von Syphilis mi Organismus führt man etwa 4 Wochen ab der Ansteckung durch, besonders wenn es sich um unterschiedliche serologische Untersuchungen und Laboruntersuchungen handelt. Gleichzeitig führt man regelmäßige Kontrolltests während der Behandlung durch, sogar nach der Beendigung der Behandlung, in der Regel in einen Zeitraum von 2 Jahren. Die Beobachtung auch nach der Beendigung der Behandlung setzt sich zum Ziel eine endgültige Heilung des Patienten zu bestätigen.

Die Lösung und Behandlung von Syphilis

Syphilis ist eine Krankheit, die durch eine Bakterie verursacht wird, was heißt, dass die Behandlung insbesondere auf der Anwendung von unterschiedlichem Arzneimittel der Klasse Antibiotika beruht. Die Arzneimittel verschreibt verständlicherweise der Arzt und von der Erkrankung selbst, dem Zeitpunkt der Krankheit Feststellung und den aktuellen Auswirkungen hängt die Therapieweise ab.

Die Behandlung verläuft durch eine Kombination mehrerer Methoden und Mittel:
Antibiotika
Die Behandlungsgrundlage ist die Wirkung gegen die Bakterien, wofür man Antibiotika verwendet. Die kausale Behandlung beruht in allen Stadien und Phasen der Erkrankung auf die Anwendung von Penicillin. Je früher man die Antibiotika einnimmt, desto besser ist die Prognose der Heilung. Antibiotika verreicht man durch eine Spritze, die kürzeste Behandlung beträgt 14 Tage. Der am häufigsten benutzte ist Penicillin G.
Krankenhausaufnahme
In schweren Fällen, besonders bei Betroffenheit mehrerer Organe, führt man eine antibiotische Behandlung zusammen mit der Hospitalisierung des Patienten durch. In diesem Fall handelt es sich um eine Krankenhausaufnahme des Patienten auf der Isolierstation und Beachtung aller Maßnahmen. Angesichts der hohen Infektion von Syphilis ist es notwendig auch das zuständige Gesundheitsbüro über das Vorkommen benachrichtigen.
Ambulante Behandlung
Nicht alle Krankheitsfälle betroffen von Syphilis werden im Krankenhaus behandelt. Falls der Arzt entscheidet, reicht nur eine ambulante Behandlung, d.h. die Einnahme von Antibiotika in der Klinik und Beobachtung des Patientenzustandes. Nach der Beendung der Einnahme von Antibiotika werden Kontrollblutproben abgenommen, im ersten Halbjahr jede zwei Monate, im zweiten in der Regel jede drei Monate. Man beobachtet den gesundheitlichen Stand weiterer Organe.

Häufige Fragen

Syphilis in Deutschland, sowie weltweit steigt, was sich auch in den Online-Diskussionen über diese Thematik erkennen lässt. Ich habe mich entschieden dieses detaillierter anzuschauen und auf die häufigsten Fragen eine Antwort zu finden. Hier sind sie:

Lässt sich Syphilis auch Zuhause behandeln?
Nein, ganz bestimmt nicht und vor dieser Weise rate ich konsequent ab. In keinem Fall sollten Sie es versuchen Syphilis ohne einen Arzt zu behandeln oder die Einnahme von eigenen Antibiotika. Eine falsch behandelte Syphilis gefährdet ernsthaft Ihre Gesundheit und Ihr Leben.

Wie ist es mit der Übertragung von Syphilis, welche Übertragungsweise ist die häufigste?
Am wahrscheinlichsten, wie man sich anstecken kann, ist ein Geschlechtsverkehr. Die Übertragung durch eine Berührung oder eine andere Weise ist eher selten, das gleiche gilt bei Bluttransfusionen. Die Infektion der Erkrankung ist nicht immer zu 100%, in weiteren Stadien sinkt sie schrittweise.

Wie ist das Vorkommen von Syphilis in Deutschland, sollte man sich heutzutage darüber Sorgen machen?
Das größte Vorkommen dieser Geschlechtskrankheit vermerkte man zuletzt in der Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seitdem hat sich dank der massiven Veranstaltungen, die auf die Heilung ausgerichtet waren, die Anzahl der Kranken verringert. Doch seit den 90. wächst das Vorkommen von Syphilis wieder leicht an.

Wann ist Krankenhausannehme wegen Syphilis notwendig?
Die Hospitalisierung in der Isolierstation entsteht aufgrund der Indikation des Arztes. Das Ziel der Krankenhausannahme ist eine weitere Übertragung zu verhindern, d.h. der Arzt deutet darauf hin, dass eine hohe Infektion der Syphilis besteht. Meistens kommt es entweder bei der ersten oder zweiten Phase vor.

Gibt es eine Impfung gegen die Syphilis?
Nein, leider gibt es keine Form von Impfung. Gegen Syphilis lässt sich keine Art von Impfung finden, nicht mal eine Überwindung der Krankheit hilft. Falls Sie nämlich einmal Syphilis überwinden, werden Sie dagegen nicht immun und können sich nochmal anstecken.

Wie wirken die Arzneimittel gegen Syphilis?

Da Syphilis wegen einer bakteriellen Infektion entsteht, werden für die Heilung Antibiotika verwendet. Diese wirken einerseits gegen eine weitere Fortpflanzung und die Ausbreitung der Infektion im Organismus, gleichzeitig töten sie die Bakterien.

Die Einnahme der Mittel ist folgend:
Am häufigsten wird eine Spritze verwendet, wobei man als Antibiotikum in erster Linie Penicillin G nach 4 Stunden einnimmt, ggf. Prokainpenicillin G nach 24 Stunden.
Die Behandlungsdauer hängt von dem Erkrankungsstadium ab, mithilfe der Antibiotika lässt sich Syphilis auch im dritten Stadium behandeln. Falls der Patient Allergie auf Penicillin hat, stellt eine Alternative das Erythromycin oder Tetracyclin dar, welche man im Zeitraum von 30 Tagen einnimmt. Falls Sie unter Fieber oder Herzproblemen leiden, können Sie auch mit Kortikosteroiden behandelt werden.
Behandeln muss man auch Sexpartner
Es wird nicht nur der betroffene Patient behandelt, sondern auch seine Umgebung, mit denen er in Kontakt getreten ist, da das Risiko besteht, dass eine weitere Übertragung stattfand. Laut der Diagnose und der Bestätigung der Krankheitsübertragung verabreicht man eine antibiotische Behandlung mittels einer Spritze auch an weitere Personen.

Prävention von Syphilis

Ähnlich wie bei anderen Geschlechtskrankheiten ist die Grundlage ein geschützter Sex mit neuen und unbekannten Partnern. Angesichts dessen, dass die Krankheit mehrere Phasen hat, lässt sich die Erkrankung auf den ersten Blick nicht so leicht erkennen, eine maximale Vorsicht ist ein Muss! Leider gibt es keine Impfung gegen Syphilis, also muss man sich auf die Maßnahmen verlassen.

Diese sind die wichtigsten Prinzipe der Prävention:
Kondome – gegen Syphilis wurde bisher keine bessere Vorbeugung bei einem Geschlechtsverkehr entwickelt, wie es das klassische Kondom ist, was ein physischer Schutz vor der Übertragung ist
Partnerauswahl – ein Teil der Vorbeugung ist eine gründliche Auswahl der Sexpartner, es hilft ganz bestimmt, wenn Sie Ihren Partner ein bisschen mehr kennenlernen bevor Sie mit Ihm eine Sexbeziehung eingehen
Risiken der Kontamination – auch wenn das Ansteckungsrisiko über Gegenstände oder die Berührung minimal ist, achten Sie auf Verletzungen, eine wirkungsvolle Desinfektion kann die Bakterien eliminieren
Untersuchung während Schwangerschaft – ein Teil der Vorbeugung ist die Vermeidung der Ansteckung des Kindes falls man alle notwendigen Untersuchungen absolviert

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Chlamydien

Chlamydien – Symptome, Übertragung, Behandlung und Prävention

Chlamydiose ist eine Geschlechtskrankheit, die von Chlamydien verursacht wird, genauer gesagt von der Chlamydia trachomatis. Es ist eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten europaweit, laut Angaben gibt es jetzt ein paar hunderttausend Fälle. Chlamydien können auch andere Infektionen verursachen, bei Männern, Frauen und auch Kindern. Die Infektion kann auch während der Schwangerschaft entstehen.

In vielen Fällen gibt es aber keine Symptome und die Krankheit kann erst durch einen Test diagnostiziert werden. Am häufigsten kommt es bei Frauen unter 25 Jahren vor. Weil Chlamydien die Geschlechtsorgane beschädigen können und die Inkubationszeit kurz ist, ist es wichtig, dass sie früh diagnostiziert werden.

Chlamydiose ist also eine schwere Geschlechtskrankheit und es ist wichtig sie ernst zu nehmen. Keine Behandlung mit Kräutern oder anderen alternativen Behandlungen kann die professionelle Behandlung bei einem Arzt ersetzen. Deshalb habe ich mich entschieden es genauer zu beschreiben.

Inhalt

1. Was ist Chlamydiose
2. Chlamydiose und ihre Symptome
3. Ursachen, Risikofaktoren und Übertragung
4. Der Verlauf, die Phasen und Stadien
5. Diagnose
6. Die Behandlung
7. Häufige Fragen
8. Wie funktionieren Medikamente gegen Chlamydiose
9. Die Prävention

Was ist Chlamydiose

Chlamydiose ist ein Fachbegriff einer Krankheit, die von Chlamydien verursacht wird. Es ist eine sexuell übertragene Krankheit, die verschiedene Gewebe angreifen kann, uns wird aber nur die genitale Chlamydiose interessieren. Die betrifft am meisten die Harnwege und das Ausscheidungssystem. Wenn sie den Organismus angreift, verursacht diese Bakterie Infektionen im Genitalsystem, Rektum, Nasopharynx oder in der Bindehaut, meistens kommt auch ein Ausfluss vor.

Die Krankheit kann durch vaginalen, oralen und auch analen sexuellen Verkehr übertragen werden. Die Lungen-Chlamydien, bzw. die Chlamydie pneumoniae, können auch durch Luft und durch Tröpfchen übertragen werden. Bei einer genitalen Infektion ist die sexuelle Übertragung am häufigsten, die Infektion kann aber auch von Geschlechtsorganen ins Auge und dann in die Bindehaut übertragen werden.

Im Körper verbreitet sich die Infektion aber anders als andere Krankheiten:
In den ersten paaren Stunden wird der Parasit vom Immunsystem nicht erkannt, er ist zuerst nicht ansteckend. Nach ungefähr 20 Stunden wird er aber ansteckend und vermehrt sich schnell in die umgebenden Zellen des angegriffenen Gewebes.

Wenn die Infektion nicht behandelt wird, kommt es auch zu ihrer chronischen Form. Bei Männern und auch Frauen entwickelt sich dann Infektion in den Geschlechtsorganen, die auch die Eileiter und Prostata gefährdet. Im Endstadium der Infektion greifen die Chlamydien auch den restlichen Teil des Genitalsystems an und dadurch werden die Eileiter verstopft oder die Spermien gefährdet.

Der Parasit kann auch Schleimhautoberflächen infizieren, bei Erwachsenen insbesondere das Harnsystem und die Augen. Laut Angaben sind bis zu 15 % der sexuell aktiven Population mit dieser Krankheit infiziert. Bei einer Übertragung auf ein Neugeborenes, die ebenfalls möglich ist, kann es auch zu einer Infektion der Lunge kommen.

Inkubationszeit
Bei der genitalen Chlamydiose liegt die Inkubationszeit von der Infektion bis zum Ausbruch und eventuellen Symptomen im Bereich von 1 bis 3 Wochen. Das Problem ist aber, dass es in meisten Fällen zu keinen Symptomen kommt. Das stärkt auch die hohe Infektiosität der Krankheit und es wird weiter übertragen, ohne dass man es weiß…

Chlamydiose und ihre Symptome

Chlamydiose greift das Genitalsystem und die Harnwege an, die typischen Symptome betreffen also das Urogenitalsystem. Oft kommen aber auch Fälle vor, bei denen es keine Symptome gibt, der Verlauf der Krankheit ist also asymptotisch. Wenn schon welche Symptome vorkommen, sind sie bei Männern und Frauen unterschiedlich.

Das sind die häufigsten Symptome bei der genitalen Chlamydiose:
Bei Männern sind Penisausfluss, Hodenschmerzen, Schmerzen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen von weniger Urin und Problem Urin zu halten am häufigsten.

Bei Frauen sind die häufigsten Symptome hauptsächlich Ausfluss, Juckreiz und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sowie Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen. In einigen Fällen kommt es auch zu einer leichten Blutung zwischen den Perioden.

Wenn sich die Infektion bis in die Lungen verbreitet, kann es auch zu Halsschmerzen, Reizhusten, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schüttelfrost kommen. Die Folgen einer unbehandelten Chlamydiose sind eine schmerzhafte Entzündung des Genitaltrakts, dessen Vernarbung und letztendlich Unfruchtbarkeit.

Ursachen, Risikofaktoren und die Übertragung

Chlamydiose wird von Chlamydien verursacht. Das ist eine spezifische Art von Bakterien, die verschiedene Schleimhäute im Körper Infizieren kann. Damit es zur Infektion kommt, muss es zu einer Übertragung kommen, die meistens durch den Geschlechtsverkehr erfolgt. Der Risikofaktor ist also ungeschützter Sex.

Das sind die Ursachen und möglichen Arten der Übertragung der Infektion:
Die Infektion Chlamydia trachomatis: Hinter der Chlamydien-Infektion, die das Genitalsystem angreift, steht die Bakterie Chlamydia trachomatis. Es ist eine Bakterie mit zweiphasigem Lebenszyklus, der die Entwicklung von Infektionen in Zellen fördert. Es ist ein intrazellulärer Parasit, der sich schnell vermehren kann.

Die Übertragung beim Geschlechtsverkehr: Die häufigste Art, auf der eine Chlamydien-Infektion übertragen wird, ist bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Laut Statistiken beträgt die Wahrscheinlichkeit der Übertragung bis zu 60 %, was mehr als bei anderen Bakterien-Infektionen ist. Es kann durch Vaginal-, Anal- und Oralsex übertragen werden.

Andere Arten der Übertragung zwischen Partnern: Von Geschlechtsorganen kann die Infektion auch auf andere Körperteile übertragen werden, es kommt aber nicht so häufig vor. Noch seltener sind andere Formen der Übertragung, wie zum Beispiel die Verwendung gleicher Unterwäsche, Bettwäsche oder Handtücher. Die Infektion in gemeinsamen Räumen, wie zum Beispiel in der Sauna, Dusche oder im Schwimmbad ist eher nur theoretisch.

Übertragung von der Mutter auf das Kind: Die letzte Art, auf der die Infektion übertragen werden kann, ist von der Mutter auf das Kind bei direktem Kontakt mit dem Geburtskanal während der Geburt. Eine solche Übertragung ist für das Kind sehr riskant, da es zu schweren Infektionen in den Lungen, im Auge oder im Ohr kommt. In extremen Fällen kann das neugeborene Kind sogar erblinden.

Der Verlauf, die Phasen und die Stadien

Die Chlamydien-Infektion ist deshalb gefährlich, weil sie mehrere Stadien hat, und wenn sie ohne Symptome läuft, kann sie sehr schnell vorgehen. Somit kann sich die Infektion vom Genitalbereich entweder über den äußeren Weg zum Auge oder über den inneren Weg weiter in das Genitalsystem ausbreiten. i

Die Infektion hat folgende Phasen:
Die erste Phase: In der ersten Phase drängen die Chlamydien in den Körper ein, meist auf sexuellem Wege, ausnahmsweise auch durch kontaminierte Gegenstände oder direkten Kontakt. Während der ersten Stunden infizieren sie das Zelleninnere, sind jedoch noch nicht ansteckend, sodass das Immunsystem nichts davon merkt. Erst nach ein paar Stunden werden Sie dann ansteckend.

Die zweite Phase: In der zweiten Phase vermehren sich die Bakterien massiv in die umgebenden Zellen und Gewebe. Falls es zu Symptomen kommt, kommt es in der zweiten Phase meistens zu einem typischen Ausfluss aus dem Penis oder aus der Scheide. Später erreicht die Infektion auch den Harntrakt, was mit sich auch Schmerzen oder Brennen bringt.

Die dritte Phase: Wenn die Infektion nicht behandelt wird, kommt es in der dritten Phase zu einer Verbreitung in andere Körperteile. Es kann entweder die Augen und die Bindehaut oder weitere Teile des Genitalsystems angreifen. Am häufigsten entsteht dabei eine Infektion der Gebärmutter, des Eileiters oder der Eierstöcke, oder bei Männern eine Entzündung der Prostata.

Die vierte Phase: In der vierten Phase beginnt schon die chronische Form der Krankheit und es kann auch zu schweren Komplikationen kommen. Es können Gelenkentzündungen, Narben in den Beckenorganen, Sterilität bei Frauen, Qualitätsverlust der Spermien bei Männern und das sogenannte Reiter-Syndrom auftreten.

Diagnose

Falls es zu den typischen Symptomen, wie ein Ausfluss aus dem Penis oder aus der Scheide, kommt, kann ein Verdacht auf eine sexuell übertragene Infektion festgestellt werden. Im Falle einer symptomfreien Form oder auch einer Form mit weniger bestimmten Erscheinungsformen muss eine Labordiagnostik durchgeführt werden, die die einzige Möglichkeit ist, die Infektion festzustellen.

Das sind die an den häufigsten durchgeführten ärztlichen Untersuchungen und Tests:

Anamnese – Die Grundlage für den Verdacht in diesem Fall ist eine Anamnese und eine physiologische Untersuchung, bei der die Symptome und der Ort der Infektion festgestellt werden.

Abstriche – Am häufigsten werden die Harnröhren- und Scheidenabstriche, die dann für PCR Labor-Tests gesendet werden, benutzt, weil die am genauesten sind.

Serologische Diagnose – In diesem Fall wird eine indirekte Untersuchung durchgeführt, bei der nach Antikörpern gegen eine Chlamydien Infektion im Blutserum gesucht wird.

Kultivierungsuntersuchung – die letzte Möglichkeit ist die Kultivierung, die ist aber zu langwierig, da die entnommenen Proben gezüchtet werden müssen und daher wird sie in der Praxis nicht verwendet.

Schon bei kleinstem Verdacht auf eine Chlamydien-Infektion ist es wichtig einen Arzt zu besuchen und zu konsultieren. Beide Partner sollten die Untersuchung durchmachen, da es wahrscheinlich ist, dass die Infektion schon übertragen worden ist. Bei einem Verdacht auf die Lungenform wird ein Bluttest durchgeführt.

Eine Kontrolle auch nach der Behandlung
Es ist nicht nur die Diagnostizierung vor der Behandlung wichtig, sondern auch die Kontrolle danach. Die soll bestätigen, dass die Krankheit vollständig geheilt wurde. Der Test wird in der Form eines Abstriches durchgeführt, meistens 1 Monat nach Ende der Behandlung.

Die Behandlung

Ähnlich wie bei vielen anderen bakteriellen Infektionen wird Chlamydiose meistens mit Antibiotika behandelt. Je früher man mit der Behandlung anfängt, desto besser. Wenn Chlamydiose nicht früh genug behandelt wird, kann sie auch weitere Teile des Genitalsystems angreifen.

Behandelt wird aber Chlamydiose nicht nur mit Medikamenten, sondern auch anders:

Antibiotika
Bei der Behandlung werden Antibiotika benutzt. Die konkrete Art und auch die Länge der Behandlung werden von dem Arzt bestimmt. Sie hängen von der Verbreitung der Infektion und von den Symptomen ab. In den meisten Fällen wird Azithromycin benutzt, das sowohl langfristig als auch einmalig eingenommen werden kann. Die Behandlung dauert 1 bis 3 Wochen, je länger die Behandlungszeit ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Krankheit vollständig geheilt wird.

Sexuelle Abstinenz
Die sexuelle Abstinenz während der Infektion, während der Behandlung und kurze Zeit danach ist selbstverständlich. Nach der Diagnose der Infektion muss der Geschlechtsverkehr in allen Formen vermieden werden. In keinem Fall darf man dabei Sex haben, auch wenn Empfängnisverhütung benutzt wird. Auch nach dem Ende der Behandlung sollte man noch auf die Kontrolle warten, die bestätigt, dass die Infektion völlig geheilt wurde.

Berührung vermeiden
Die Chlamydien-Infektion kann auch durch Berühren verbreitet werden, vor allem ins Auge und in die Bindehaut, man sollte also jeden Kontakt vermeiden. Achten Sie auch auf mechanische Reizungen in diesem Bereich. Bei einer Reizung können Chlamydien in den Interzellularraum gelangen und dabei andere Gewebe infizieren.

Häufige Fragen

Chlamydien-Infektionen sind ganz häufig, bei manchen Altersgruppen der Frauen ist es sogar die häufigste sexuell übertragene bakterielle Infektion. Das bringt auch viele Fragen mit sich, die ich hier beantworten will. Das sind die häufigsten:

Gibt es gegen Chlamydiose auch irgendwelche rezeptfreie Medikamente?
Die einzige Behandlung, die wirklich funktioniert, ist die mit vom Arzt vorgeschriebenen Antibiotika. Alle Alternativen, sowie zum Beispiel irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel oder die Behandlung mit Kräutern, können nur mehr Komplikationen verursachen.

Sind Chlamydien ein Risiko für Frauen während der Schwangerschaft?
Ja, während der Schwangerschaft kann ein Problem mit der richtigen Entwicklung des Fetus entstehen, und es gibt ein Risiko, dass die Krankheit auf das Kind übertragen wird. Das größte Problem während der Schwangerschaft ist eine mögliche Eileiterschwangerschaft; wenn die Krankheit auf das Kind übertragen wird, kann es auch zu einer Infektion der Augen, Lungen und Ohren kommen.

Kommt die symptomlose Form der Krankheit häufig vor?
Das hängt davon ab, ob es sich um Männer oder Frauen handelt. Bei Männern ist fast die Hälfte der Fälle ohne Symptome. Bei Frauen ist es noch schlimmer, da sind es 80 % der Fälle. Die Krankheit wird dann meistens erst nachdem bei dem Partner die Symptome auftreten diagnostiziert.

Kann Chlamydiose Unfruchtbarkeit verursachen? Wenn ja, bei Männern oder Frauen?
Ja, bei beiden Geschlechtern. Bei Frauen tritt Unfruchtbarkeit auf, wenn die Infektion von der Scheidenschleimhaut auf die Gebärmutter und von dort auf die Eileiter übergeht, da die Eileiter dadurch verstopft werden. Bei Männern greift die Infektion die Nebenhoden an.

Kann man sich also irgendwie gegen Chlamydiose schützen? Gibt es eine Impfung?
Es gibt leider keine Impfstoffe, eine Immunisierung ist also nicht möglich. Nach der Infektion werden Antikörper produziert, aber nur für kurze Zeit und es ist möglich, dass die Infektion nochmal kommt.

Wie funktionieren Medikamente gegen Chlamydiose

Da Chlamydien eine bestimmte Art von Bakterien sind, werden bei der Behandlung Antibiotika eingesetzt. In unkomplizierten Fällen 7 Tage bei Frauen und 10 Tage bei Männern. Bei chronischen oder wiederkehrenden Infektionen ist eine Behandlung von 2 bis 3 Wochen erforderlich.

Für die Behandlung werden meistens diese Antibiotika benutzt:
Eine bewährte Behandlung ist der sofortige Einsatz von Antibiotika, die nicht darauf abzielen, die Infektion vollständig zu zerstören, sondern Chlamydien und Keime zu unterdrücken, sodass das Immunsystem sie dann besser bekämpfen kann.

Die Medikamente, die am häufigsten eingesetzt werden, sind Makrolidantibiotika, Tetracycline, Chinolone oder fluorierte Chinoline. Azithromycin ist derzeit das wirksamste Präparat und kann auch in einer Einzeldosis verabreicht werden. Eine Alternative kann die Verwendung von Doxycyclin sein, das aber aufgrund von Nebenwirkungen nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden kann.

Behandlung aller Sexpartner
Weil eine Chlamydien-Infektion hoch ansteckend ist, ist es wichtig, dass nicht nur der Patient behandelt wird, sondern auch die Leute, mit denen er im sexuellen Kontakt war. Hierbei handelt es sich nicht nur um den letzten Partner, sondern um alle Partner der letzten Zeit.

Die Prävention

Chlamydien werden ganz einfach durch direkten sexuellen Kontakt übertragen und in vielen Fällen hat die Infektion keine Symptome, die Prävention ist also ganz wichtig. Die sollte nicht nur spezifische Maßnahmen gegen die Übertragung umfassen, sondern auch die allgemeine Unterstützung der Immunität durch eine gesunde Lebensweise.

Das sind die wichtigsten Maßnahmen:
Geschlechtsverkehr – Die beste Prävention gegen die Übertragung ist der sichere Geschlechtsverkehr mit einem Kondom, auch bei oralem Sex.
Wechseln der Sexpartner – Aufgrund der hohen Infektiosität und der Möglichkeit eines symptomlosen Infektionsverlaufs muss man bei neuen sexuellen Partnern vorsichtig sein.

Hygiene – Ein wichtiger Teil der Prävention ist eine gute Hygiene in dem intimen Bereich, dies ist jedoch nicht zu übertreiben, da es auch ein Risikofaktor sein kann.

Eine Untersuchung während der Schwangerschaft – Da Chlamydien eine Eileiterschwangerschaft verursachen und den Fötus infizieren können, ist ein Test zu Beginn der Schwangerschaft ein wichtiger Teil der Prävention.

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